Homöopathie Berlin

In der Homöopathie wird der Mensch als Einheit betrachtet.

Homöopathie – Zuwendung und Selbstverantwortung

Homöopathie Berlin: Dass sich so viele Menschen der Homöopathie zuwenden, hat viele Gründe.
Zum einen liegt es sicher daran, dass das ganzheitliche Menschenbild der Homöopathie die verschiedenen Aspekte menschlichen Daseins, d.h. Körper, Geist und Seele als Einheit betrachten.

Zudem vermissen viele Menschen in Gesprächen mit Ärzten, dass sie ihre Beschwerden in Ruhe mitteilen können und möchten mit ihren Sorgen ernstgenommen werden. Dies ist jedoch in den eng gesteckten zeitlichen Grenzen bei niedergelassenen Ärzten oft nicht möglich.

Auch der Wunsch nach Eigenverantwortung und einer Zusammenarbeit in Augenhöhe mit dem Naturheilkundler kann ein Beweggrund sein. Jeder Mensch, der sich zu einer homöopathischen Behandlung entschließt, ist aufgefordert, seine Reaktionen auf das gegebene homöopathische Mittel zu beobachten und dem Behandler mitzuteilen. Das führt zu einer engen Zusammenarbeit zwischen Klient und Behandler.

Eine weitere Motivation ist für viele Menschen der Wunsch nach einer Behandlung ohne schlimme Nebenwirkungen. Das haben sie mit dem Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann (1755-1843), gemeinsam.

„Homöopathie kann nicht wirken. Weil nichts drin ist.“

Homöopathie war immer schon umstritten – sogar Hahnemanns erste Ehefrau wollte nicht homöopathisch von ihm behandelt werden, und zwar nicht einmal, als sie auf dem Sterbebett lag. Besonders in Deutschland werfen Kritiker der Homöopathie vor, sie könne nicht wirken, weil sie durch die hohe Verdünnung keinen Wirkstoff mehr enthalte. Die behauptete Wirkung sei allenfalls auf einen Placebo-Effekt zurückzuführen.

In der Homöopathie ist jedes Symptom Ausdruck einer (gestörten) Lebenskraft.

Es trifft zu, dass besonders in den höheren Potenzen homöopathischer Mittel kein Wirkstoff mehr nachweisbar ist. Darauf kommt es aber nicht an. Menschen, die mit Homöopathie arbeiten, gehen davon aus, dass die Information des Wirkstoffes auch dann noch enthalten ist, wenn der Wirkstoff selbst nicht mehr messbar ist. Diese Sichtweise wird von den Gegnern der Homöopathie oft als magisches Denken bezeichnet. Sie als PatientIn können selbst entscheiden, welcher Sichtweise Sie folgen.

Die homöopathische Anamnese dauert bis zu zwei Stunden, weil in der Homöopathie jedes körperliche, geistige oder seelische Phänomen wichtig sein können, um das passende Mittel zu finden. Alle geschilderten Phänomene (z.B. wie sich ein Husten anfühlt, wann er schlimmer wird, wodurch er besser wird, ob man Durst auf kalte oder warme Getränke hat etc., wie man schläft, ob man andere Menschen in seiner Nähe haben will, ob man weinerlich oder genervt ist etc.) werden miteinander in Beziehung gesetzt.