Homöopathie für Kinder

Warum Kinderhomöopathie?

Im Mutterleib war das Baby noch durch das Immunsystem der Mutter gegen Krankheiten geschützt und nach der Geburt schützt die Muttermilch noch gegen einige Erreger. Dieser Schutz baut sich aber in den folgenden Monaten zunehmend ab und der kindliche Organismus sieht sich vor die Aufgabe gestellt, sein eigenes Immunsystem aufzubauen. So setzt er sich mit den Keimen der Umgebung auseinander und akute Infekte sind die sichtbaren Resultate in diesem Prozess: die Rotznase, der Husten, Windeldermatitis, und mit den Monaten auch fieberhafte Infekte, Atemwegsinfekte und zunehmend auch Kinderkrankheiten u.a. Das Immunsystem baut sich durch die Auseinandersetzung mit den Keimen auf und entwickelt auf diese Weise zudem eine Immunität gegen bestimmte Krankheiten. Es ist folglich wichtig, dass die Kinder Infektionskrankheiten durchmachen, um ihr Immunsystem aufzubauen und gleichzeitig wünschenswert, dass diese Infektionkrankheiten milde verlaufen. Dabei kann die Homöopathie konstitutionell unterstützend wirken.

Verschiedenste Belastungen für Kinder

Auch bei emotionalen Krisen, denen Kinder ausgeliefert sind, z.B. wenn die Eltern sich trennen oder wenn die Familie in eine unbekannte Umgebung umzieht,  kann ein homöopathisches Mittel sie dabei unterstützen, ihr seelisches Gleichgewicht wiederzufinden. Kinder können unter derartigen Bedingungen z.B. Angst gegen die unterschiedlichsten Dinge entwickeln. Bei Entwicklungsverzögerungen kann ein homöopathisches Mittel einen Schub in die richtige Richtung bedeuten und bei Entwicklungsstörungen kann die Kinderhomöopathie konstitutionell unterstützend wirken.

Manchmal geht es „nur“ um ein Klärung, ob tatsächlich ein Behandlungsbedarf des Kindes vorliegt, oder ob es um einen Beratungsbedarf  der Eltern geht, der eher erzieherische/pädagogische oder eher partnerschaftliche/familienberatende Begleitung erfordert. Denn eine Symptomatik der Kinder kann aus vielerlei Gründen entstehen und die Ursache dafür liegt nicht immer beim Kind. Kinder sind häufig nur die Symptomträger – und  die Ursache ihrer Problematik liegt woanders.