Homöopathie Neukölln2019-11-14T06:57:34+01:00

Homöopathie Neukölln

Das Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie

Homöopathie Neukölln. Der Ermittlung des passenden homöopathischen Mittels liegt der Grundsatz „Ähnliches heilt Ähnliches“ zugrunde. Dieser Grundsatz wurde von Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843) aufgestellt.

Zu der Schlussfolgerung „die beste Arznei sei diejenige, die eine ähnliche Krankheit erzeugen könne, wie sie heilen solle“ gelangte er zum ersten Mal durch Selbstversuche mit Chinarinde im Zusammenhang mit Malaria: “Nur das homöopathische Arzneimittel kann wirken, das in einer Prüfung am Gesunden die Symptome hervorgerufen hat, an denen der Erkrankte leidet. Kaffee kann das Mittel gegen Schlaflosigkeit sein und die Zwiebel, als homöopathische Arznei zubereitet, kann einen Schnupfen heilen“.

Wenn jemand eine Erkältung hat, die sich in einer laufenden Nase und tränenden Augen zeigt, dann wäre nach den Grundsätzen der Homöopathie Allum Cepa das passende homöopathische Mittel: Allum Cepa ist die homöopathisch verarbeitete Küchenzwiebel, die, wenn sie aufgeschnitten wird, eine laufende Nase und tränende Augen auslösen kann. Wenn die Küchenzwiebel bei einem gesunden Menschen zu laufender Nase und tränenden Augen führt, würde sie – als homöopathisches Mittel verabreicht – bei einem kranken Menschen mit laufender Nase und tränenden Augen also die Symptome zum Abklingen bringen.

Alles nur Placebo?

Kritiker sind der Ansicht, die von Hahnemann beobachteten Effekte hätten eher mit einer individuellen Unverträglichkeit gegen Chinarinde zu tun als mit dem wissenschaftlich nicht anerkannten Ähnlichkeits-Prinzip. Da besonders in den höheren Potenzen homöopathischer Mittel kein Wirkstoff mehr nachweisbar ist, führen sie die Wirkung von Homöopathie auf einen Placebo-Effekt zurück. Sie können selbst entscheiden, welcher Sichtweise Sie folgen.

Die Rolle der Individualität in der Homöopathie

Die Individualität des Klienten spielt eine große Rolle in der Homöopathie: Wie äußern sich die spezifischen Symptome bei gerade diesem  Menschen? Zum Beispiel Kopfschmerzen können sich bei jedem Menschen unterschiedlich zeigen: Der eine hat einen hämmernden Kopfschmerz, an der Schläfe lokalisiert, durch Zugluft ausgelöst, der sich bessert, wenn man die Hand auflegt und Druck ausübt. Der andere hat einen reißenden Kopfschmerz, der sich über die gesamte rechte Kopfhälfte von vorn nach hinten zieht, der durch Stress ausgelöst wird und sich bessert, wenn man Kaffee trinkt. Das sind zwei ganz unterschiedliche Erscheinungsformen von Kopfschmerz, die nach der Ansicht der Homöopathie auch unterschiedliche homöopathische Mittel erfordern würden. Diese ausführliche Beschreibung von Symptomen und Begleiterscheinungen benötige ich für die sog. Repertorisierung des zum Ihrem Allgemeinzustand passenden Mittels. In diesem komplizierten Vorgang, der auch viel Menschenkenntnis erfordert, sind homöopathisch spezialisierte Heilpraktiker besonders ausgebildet.

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Weil die Individualisierung der Symptome so wichtig ist, kann keine Beschreibung zu absurd sein, zu merkwürdig oder unglaubhaft. Denn gerade das Besondere führt zum passenden Mittel, und manchmal gibt ein unbedeutend erscheinendes Detail den Ausschlag für ein bestimmtes Mittel. Bei manchen Menschen springt der Schmerz von einem Gelenk zum anderen, andere haben das Gefühl zu schweben und keinen Bodenkontakt zu haben, und wiederum andere müssen immer weinen, wenn sie urinieren. Es gibt einfach nichts, was es nicht gibt.

Das homöopathische Mittel gibt eine Information zur Selbstheilung

Der Heilungsprozess wird folgendermaßen verstanden: Das homöopathische Mittel soll dem System einen informatorischen Impuls geben, welche die Körperintelligenz dazu anregen soll, den ordnungsgemäßen Zustand selbst wieder herzustellen. Das homöopathische Mittel soll lediglich den Reiz für diesen Prozess setzen.
Ob von homöopathischen Mitteln solche informatischen Impulse a) tatsächlich ausgehen und ob der Körper b) sie verstehen und umsetzen kann, ist jedoch – wie oben bereits erwähnt – höchst umstritten.

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